Dez 8, 2018
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Stielporlingsverwandte

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Stielporlingsverwandte Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) Systematik Abteilung: Ständerpilze (Basidiomycota) Unterabteilung: Agaricomycotina Klasse: Agaricomycetes Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis) Ordnung: Stielporlingsartige (Polyporales) Familie: Stielporlingsverwandte Wissenschaftlicher Name Polyporaceae (Fr.) ex Corda Die Familie Stielporlingsverwandte (Polyporaceae) gehört zu den Ständerpilzen. Das Fleisch der Fruchtkörper ist weich bis zäh. Die allermeisten Vertreter dieser Familie haben Poren an der Hutunterseite, es…

Stielporlingsverwandte
Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Systematik
Abteilung: Ständerpilze (Basidiomycota)
Unterabteilung: Agaricomycotina
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung: Stielporlingsartige (Polyporales)
Familie: Stielporlingsverwandte
Wissenschaftlicher Name
Polyporaceae
(Fr.) ex Corda

Die Familie Stielporlingsverwandte (Polyporaceae) gehört zu den Ständerpilzen.

Das Fleisch der Fruchtkörper ist weich bis zäh. Die allermeisten Vertreter dieser Familie haben Poren an der Hutunterseite, es gibt aber auch Gattungen mit Lamellen (Knäuelinge, Sägeblättlinge) oder Pilze mit lamellenählichen Strukturen (Blätterwirrlinge). Das Sporenpulver der Stielporlingsverwandten hat eine weiße Farbe, Zystiden kommen nicht vor. Einige Arten sind gestielt, bei anderen Arten fehlt der Stiel oder sitzt seitlich an. Viele Arten wachsen konsolenförmig.

Die meisten Arten sind Saprobionten auf Totholz, einige Arten können auch lebende Bäume und andere Gehölze parasitieren.

Wegen der Textur ihres Fleischs kommen die meisten Porlinge nicht als Speisepilze in Frage. Ausnahme sind der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) und der Schuppige Porling (Polyporus squamosus), die in jungem Zustand genießbar sind, insbesondere aber der Sklerotien-Stielporling. Die traditionelle chinesische Medizin nutzt einige Arten als Heilpilze, wie die Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor), den Eichhasen (Polyporus umbellatus) oder den Zunderschwamm (Fomes fomentarius), da sie eine Art Antibiotikum enthalten. Auch der Mann vom Tisenjoch führte solche Pilze, vermutlich als Heilmittel, mit sich.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend eine Auswahl von Gattungen und Arten, die zur Familie der Stielporlingsverwandten gerechnet werden.

  • Blätterwirrlinge (Daedaleopsis)
    • Rötender Blätterwirrling (Daedaleopsis confragosa)
  • Zunderschwämme (Fomes)
    • Zunderschwamm (Fomes fomentarius)
  • Frantisekia
  • Blättlinge (Gloeophyllum)
  • Hapalopilus
    • Zimtfarbener Weichporling (Hapalopilus nidulans)
  • Schwefelporlinge (Laetiporus)
  • Sägeblättlinge (Lentinus)
  • Blätterporlinge (Lenzites)
    • Auen-Blätterporling (Lenzites warnieri)
  • Knäuelinge (Panus)
    • Laubholz-Knäueling (Panus conchatus)
  • Braunporlinge (Phaeolus)
  • Stielporlinge (Polyporus)
  • Porenschwämme (Poria)
  • Zinnoberschwämme (Pycnoporus)
    • Zinnoberschwamm (Pycnoporus cinnabarinus)
  • Zungenporlinge (Piptoporus)
  • Trameten (Trametes)
  • Weißporlinge (Tyromyces)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stielporlingsverwandte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Beschreibung und Abbildungen des Schuppigen Sägeblättlings (Memento vom 24. September 2008 im Internet Archive)

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Allgemein

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